Dienstreise ohne Entsendebescheinigung? Das kann teuer werden

  • Seit 2010 brauchen Mitarbeiter für jede Reise ins EU-Ausland eine A1-Bescheinigung – doch erst seit Kurzem wird kontrolliert. Welche Strafen drohen und wie Arbeitgeber die Entsendebescheinigung beantragen.

    Zu beachten, dass dies auch für Selbständige gilt.


    Dies ist keine neue Regelung. Die EU-Verordnung (EG) Nr. 883/2004 über soziale Sicherheit gilt seit 1. Mai 2010. Sie koordiniert die Sozialversicherungssysteme der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Sie gilt für alle EU-Länder, außerdem für Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz. Seit diese Verordnung in Kraft getreten ist, muss jeder, der in einem EU-Mitgliedsstaat vorübergehend einer Beschäftigung nachgeht, eine sogenannte A1-Bescheinigung mitführen – und zwar egal, wie lange er dort tätig ist.

    Ob für ein Meeting, Messebesuche oder auch nur ein kurzes Hallo, sobald es dienstlich ist.


    Beispiel:

    Österreich verhängt bei fehlenden A1-Bescheinigungen Bußgelder zwischen 1000 und 10.000 Euro – sowohl gegen das Unternehmen als auch gegen den Mitarbeiter.

    Frankreich verlangt pro fehlender A1-Bescheinigung ein Bußgeld von 3000 Euro vom Mitarbeiter.


    Den Artikel finden Sie hier:

    Entsendebescheinigung . Was tun?


    Quelle: impuls.de