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Montag, 25. Juni 2018
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Revision der 9001 (9001-2015) die wichtigsten Änderungen
04.03.2015 - 17:37 von Lille


Revision der ISO 9001: die wichtigsten Änderungen

Zurzeit befindet sich die ISO 9001 nun wieder in einem Revisionsprozess der ,in diesem Jahr 2015, mit der Veröffentlichung einer komplett überarbeiteten ISO 9001 abgeschlossen werden soll.

Die überarbeitete Norm soll auf einer neuen, gemeinsamen, für alle ISO Managementsystemenormen verbindlichen Struktur beruhen und wird voraussichtlich verschiedene neue Konzepte einführen; dabei wohl am wichtigsten der sogenannte Risikoansatz, bzw. das risikobasierte Denken.


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High Level Structure
1.Anwendungsbereich
2.Normative Verweisungen
3.Begriffe
4.Kontext der Organsiation
5.Führung
6.Planung
7.Unterstützung
8.Betrieb
9.Bewertung der Leistung
10.Verbesserung

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Die wichtigsten Änderungen

1.Strategische Ausrichtung der Organisation

Das Qualitätsmanagementsystem muss zukünftig in die strategische Ausrichtung der Organisation eingebunden werden. Die oberste Leitung muss dazu sicherstellen, dass die Qualitätspolitik und die Qualitätsziele mit der strategischen Ausrichtung und dem Kontext der Organisation vereinbar sind. Die neue Norm fordert zudem, dass die Unternehmen erfassen, welche internen und externen Belange (z.B. gesetzliche, technische, wettbewerbliche oder soziale Belange) Einfluss auf Ziele, Strategie und Ergebnis des QM-Systems haben.

2. Erweiterung der Zielgruppen

ISO 9001:2015 fordert zukünftig eine Festlegung von für das QM-System relevanten interessierten Parteien und deren Anforderungen. Diese können z.B. Kunden, Mitarbeiter, Lieferanten, Kooperationspartner, Kostenträger etc. sein. Die neue Norm erweitert hier die Kundenorientierung um weitere Zielgruppen, die in den Fokus des Qualitätsmanagements rücken sollen. Dazu soll die Organisation berücksichtigen, welche Auswirkungen die Parteien auf die Konformität von Produkten und Dienstleistungen haben.

3. Prozessmanagement wird wichtiger

ISO 9001:2015 legt größeres Gewicht auf den prozessorientierten Ansatz und auf die Forderung nach einem umfassenden und systematischen Prozessmanagement. Neu ist auch, dass bei der Festlegung der Prozesse Folgendes bestimmt wird: erwartete Ergebnisse der Prozesse, Leistungsindikatoren zur Prozesslenkung, Verantwortungen und Befugnisse sowie Risiken und Chancen, die die Zielerreichung der Prozesse beeinflussen könnten.

4. Verteilung der Verantwortlichkeiten

Auch im Bereich der Verantwortlichkeiten tut sich etwas. ISO 9001:2015 nimmt die oberste Leitung für das Qualitätsmanagement stärker in die Verpflichtung. Diese soll die Verantwortung für die Wirksamkeit und die Leistungsfähigkeit des QM-Systems tragen und andere Führungskräfte in ihrer Führungsrolle für das QM-System stärken. Mitarbeiter sollen so eingesetzt, angeleitet und unterstützt werden, dass sie zur Wirksamkeit des QMS beitragen können. Die Funktion des Qualitätsmanagementbeauftragten, der diese Aufgaben bisher übernommen hat, wird dagegen nicht mehr explizit gefordert. Die Organisation gewinnt dadurch mehr Spielraum, die Verteilung der QM-relevanten Aufgaben flexibel vorzunehmen. Bestehende Strukturen, die eine spezielle verantwortliche Person beinhaltet, können aber natürlich beibehalten werden.

5. Risikomanagement

Völlig neu aufgenommen in die ISO 9001:2015 wurde die Forderung nach einem systematischen Umgang mit Risiken und Chancen. Organisationen müssen zukünftig Risiken und Chancen identifizieren, analysieren, bewerten sowie Gegenmaßnahmen planen, umsetzen und ihre Wirksamkeit kontrollieren. Wie sie dies zu tun haben, legt die ISO 9001:2015 nicht genau fest .

6. Wissensmanagement

Wissen ist in der heutigen Wirtschaft ein entscheidender Erfolgsfaktor. Die Revision der ISO 9001 trägt diesem Umstand Rechnung und fordert einen systematischen Umgang mit Wissen. Dazu gehört, das notwendige Wissen zur Durchführung der Prozesse festzuhalten, aufrechtzuerhalten und für alle Mitarbeiter verfügbar zu machen. Wie das Wissensmanagement umgesetzt werden soll, dazu macht die neue ISO 9001 keine Vorschriften. Es kommt vielmehr darauf an, ein für das jeweilige Unternehmen passende Wissensmanagement aufzubauen.

7. Dokumentation – Papier-QM-Handbuch war gestern

Bei der Umsetzung der Dokumentation bietet die Revision der Norm ISO 9001 zukünftig viel mehr Spielraum. Ein QM-Handbuch, in vielen Unternehmen DAS Instrument, um Überblick über das gesamte Unternehmen, das QM-System, die Strukturen und Abläufe abzubilden, wird mit der Revision nicht mehr explizit gefordert. Die Norm passt sich hier heutigen Unternehmensrealitäten, in denen Dokumentationen häufig EDV- oder webbasiert abgebildet werden, an. Ein ausgedrucktes Handbuch ist dafür nicht mehr zwingend erforderlich und praktikabel. Änderungen gibt es auch hinsichtlich der früheren Unterscheidung von Dokumenten und Aufzeichnungen. Diese werden nicht mehr unterschieden. Es wird stattdessen von dokumentierter Information gesprochen, die in der EDV hinterlegt werden soll.

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News » ISO 14001:2015 Die wichtigsten Änderungen
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ISO 14001:2015 Die wichtigsten Änderungen
04.03.2015 - 17:26 von Lille


ISO 14001:2015 Die wichtigsten Änderungen

Während der letzten Revision in 2009, die keine neuen Anforderungen hervorbrachte, kündigte die ISO eine tiefergehende Überarbeitung an. Der Abschluss der Überarbeitung wird für Mitte 2015 erwartet.

Die ISO 14001:2015 wird nach der sogenannten „High Level Structure“ der ISO/IEC Richtlinie, Teil 1, ISO Ergänzung, 2014, Anhang SL strukturiert sein. Die Struktur bildet das Rückgrat der Managementsystemstandards der neuen Generation und vereinheitlicht die Kerninhalte und Definitionen. Dies soll die Kombination und Integration verschiedener Managementsysteme erleichtern. Auch der Grundsatz der kontinuierliche Verbesserung (Plan – Do – Check –Act) wird mit der Vereinheitlichung zum festen Bestandteil der Normen.

Wie alle neuen oder überarbeiteten Managementsystemstandards, wird die ISO 14001:2015 in drei einführende Abschnitte sowie weitere 7 Forderungsteile gegliedert sein.

1.Anwendungsbereich
2.Normative Verweisungen
3.Begriffe
4.Kontext der Organisation
5.Führung
6.Planung
7.Unterstützung
8.Betrieb
9.Bewertung der Leistung
10.Verbesserung

Inhaltliche Veränderungen
Im aktuellen Normentwurf der ISO 14001:2015 nimmt der Begriff der Umweltperformance eine zentrale Position ein. Eine ebenfalls zunehmende Bedeutung gewinnt die Erfassung und Analyse der Wünsche und Sorgen von Interessengruppen im Unternehmenszusammenhang. Die Lebenszyklusperspektive zwingt Unternehmen über ihre Grenzen hinaus zu denken. Wertschöpfung im Sinne der Norm entsteht neben der effizienten Verwaltung der vor- und nachgelagerten Prozesse auch durch Bewusstsein über Verantwortung bezüglich ausgelagerter Prozesse. Ökologische Ziele sollten an die Unternehmensprozesse gebunden sein und interne sowie externe Faktoren und gesetzliche Anforderungen berücksichtigen.

Bezüglich der Planung der Wertschöpfungskette präsentiert ISO 14001:2015 eine Reihe neuer Anforderungen zur Verwaltung von vor- und nachgelagerten Prozessen. Diese schließen ebenfalls alle ausgelagerten Aktivitäten wie Transport, Verpackung, Entsorgung und Beschaffung mit ein.

Die größten Veränderungen betreffen:

Zu den Veränderungen

(Quelle DQS-UL CFS )
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News » ISO/TS 16949 Update (inkl. neue IATF-Regeln - 4. Ausgabe)
News

ISO/TS 16949 Update (inkl. neue IATF-Regeln - 4. Ausgabe)
16.10.2013 - 17:29 von Lille


Die Vereinigung führender Automobilhersteller IATF (International Automotive Task Force) überarbeitet derzeit die ISO/TS 16949-Regeln für Zertifizierer. Die meisten Regeln betreffen ausschließlich Zertifizierungsunternehmen, einige Änderungen werden jedoch direkte Auswirkungen auf deren Kunden haben. Die bereits bekannten Neuerungen stellen erhöhte Anforderungen an zertifizierte Unternehmen.

Ab 01. April 2014 gelten die neuen Zertifizierungsvorgaben der IATF (International Automotive Task Force).

Nähere Information hierzu auf unserem Forum!
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News » VDA Band 2 Produktionsprozess- und Produktfreigabe PPF 5. überarbeitete Auflage, November 2012
News

VDA Band 2 Produktionsprozess- und Produktfreigabe PPF 5. überarbeitete Auflage, November 2012
16.06.2013 - 23:37 von Lille


Nach langem zögern haben wir die veraltete News vom VDA doch noch aufgegriffen, da immer mehr OEM´s und Tier 1, inzwischen den neuen PPF Standard bei Bemusterungen als Pflicht verlangen und einige Zuliefer damit überollt werden.

Still und leise wurde der neue Band im November 2012 veröffentlicht und mit aller Macht wird er gefordert, er wird auch bei den anstehenden ISO TS 16949 Zertifizierungen zu der ein oder anderen Abweichung führen


Band 2 Sicherung der Qualität von Lieferungen Produktionsprozess- und Produktfreigabe PPF 5. überarbeitete Auflage, November 2012

Kurzbeschreibung zu VDA Band 2

Mit Veröffentlichung dieser fünften Auflage wurde das PPF-Verfahren grundlegend neu strukturiert um die Anforderungen für neue oder geänderte Lieferumfänge externer und unternehmensinterner Herkunft zu beschreiben.

Der Anwendungsbereich unter Berücksichtigung bereits bestehender VDA-Bände sowie Begrifflichkeiten ist klarer definiert. Als Hilfestellung zur Umsetzung der Festlegungen dieses Bandes ist ein Ablaufschema für Bemusterungen sowie die „Auslösematrix“ für anzeigepflichtige Änderungen eingepflegt.

Zum besseren Verständnis sind die Anforderungen in Bezug auf die bisherigen Vorlagestufen präzisiert sowie als wesentliche Neuerung die Prozessvalidierung und die Vorlagestufe „0“ eingeführt. Alle erarbeiteten Änderungen sind im grundlegend überarbeiteten Formular für Bemusterungen gemäß VDA Band 2 berücksichtigt.


Inhaltsverzeichnis

1.1 Produktionsprozess- und Produktfreigabe (PPF) – Verfahren

1.2 Produktionsprozess- und Produktfreigabe (PPF) – Ziel

02 Anwendungsbereich

03 Auslöser PPF-Verfahren

04 Prinzipieller Ablauf PPF (Bemusterung)

05 Planung und Abstimmung PPF-Verfahren

06 Auswahl der Vorlagestufen

6.1 Prozessablauf PPF

6.2 Leistungstest / Prozessvalidierung

6.3 PPF-Dokumentation

6.4 Bemusterung und Entscheid Serienlieferfreigabe durch den Kunden

6.5 Sonderabläufe

07 Aufbewahrungsfristen

08 Deklaration von Inhaltsstoffen

09 Begriffe

10 Anlagen

10.1 Downloads beim VDA möglich, beim Kauf der Norm (Wir Empfehlen dringend!)

Anlage 1 – Erläuterung zur Anwendung der Auslösematrix
Anlage 2 – Auslösematrix
Anlage 3 – Formular zur Planung u. Abstimmung der Bemusterung
Anlage 4 – Matrix zur Beurteilung Serienreife für Produkt und Prozess Anlage 5 – PPF-Formblatt
Anlage 6 – Softwareprüfbericht
Anlage 7 – Gegenüberstellung PPF-PPAP

Neuerungen/Änderungen:
◦es wird verstärkt auf vorhandene andere Regelungen bzw. Handbücher verwiesen;
◦neben dem bekannten PPF-Verfahren gibt es jetzt eine detaillierte Auslösematrix;
◦die Vorlagestufen wurden erweitert


Fragen und Anregungen wie immer im Forum
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News » DIN SPEC 1115 (DIN ISO/TS 16949)
News

DIN SPEC 1115 (DIN ISO/TS 16949)
16.09.2010 - 12:10 von Lille


Die neue DIN SPEC 1115 "Qualitätsmanagementsysteme – Besondere Anforderungen bei Anwendung von ISO 9001:2008 für die Serien- und Ersatzteil-Produktion in der Automobilindustrie (ISO/TS 16949)" spezifiziert im Zusammenhang mit ISO 9001:2008 die QM-System-Anforderungen für Entwicklung, Produktion und, wenn zutreffend, Montage und Wartung von Produkten für die Automobilindustrie. Ziel dieser Technischen Spezifikation ist die Entwicklung eines QM-Systems, das ständige Verbesserung vorsieht, unter Betonung von Fehlervermeidung und von Verringerung von Streuung und Verschwendung in der Lieferkette.

Verbunden mit den jeweiligen kundenspezifischen Anforderungen legt diese Technische Spezifikation für ihre Anwender die grundlegenden Anforderungen an ein QM-System fest. Sie dient der Vermeidung mehrfacher Zertifizierungsaudits und bietet einen gemeinsamen Ansatz für ein QM-System für die Serien- und Ersatzteilproduktion in der Automobilindustrie. Sie vereint existierende allgemeine Forderungen an QM-Systeme der Automobilindustrie. Für die neue Version wurde sie entsprechend der DIN EN ISO 9001:2008 technisch überarbeitet und ersetzt den Fachbericht 78 (ISO/TS 16949:2002).

Anzuwenden ist die Spezifikation auf Standorte der Organisation, an denen vom Kunden spezifizierte Produkte für Produktion und/oder Wartung hergestellt werden. Unterstützende Funktionen, entweder am Produktionsstandort selbst oder außerhalb, wie zum Beispiel in Entwicklungszentren, Unternehmenszentralen und Vertriebszentren, sind beim Audit des Produktionsstandorts mit einzubeziehen, weil sie diesen unterstützen. Sie können jedoch keine eigenständige Zertifizierung erhalten.
DIN SPEC 1115 kann in der gesamten Lieferkette der Automobilindustrie angewendet werden. Die Absicht der Spezifikation ist es nicht zu unterstellen, dass QM-Systeme einheitlich strukturiert oder einheitlich dokumentiert sein müssen.



Quelle: http://www.qm-infocenter.de/qm/overview_news.asp?task=2&news_id=21311115929-68&nav_id=&kl=&c_id=
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